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Claudia Berger

 

Claudia Berger – Die Frau hinter Sheriff for KIDS

Warum ich Sheriff for KIDS gegründet habe

Manchmal entsteht etwas Großes nicht aus einem perfekten Plan. Manchmal entsteht es aus dem eigenen Leben.

Aus Erfahrungen, die einen geprägt haben. Aus Fehlern, aus Herausforderungen, aus schwierigen Zeiten – aber auch aus der Entscheidung, immer wieder aufzustehen und weiterzugehen.

Mein Name ist Claudia Berger. Seit 2013 arbeite ich mit Kindern, Jugendlichen, Schulen und sozialen Einrichtungen. Ich begleite Menschen, spreche über Themen, über die viele lieber schweigen, und möchte Kindern und Jugendlichen etwas mitgeben, das sie ein Leben lang begleitet:

Selbstvertrauen. Orientierung. Stärke. Mut. Genau daraus ist Sheriff for KIDS entstanden.

Mein eigener Weg hat mich geprägt

Ich habe in meinem Leben gelernt, dass niemand davor geschützt ist, schwierige Zeiten zu erleben.

Auch ich kenne Herausforderungen. Ich kenne Situationen, in denen man nicht weiß, wie es weitergeht. Ich kenne persönliche Krisen, Verlust, Trauer und die Notwendigkeit, sich selbst immer wieder neu zu finden. Ich bin seit 2011 clean und habe selbst erlebt, wie wichtig es ist, dass Menschen nicht erst dann Hilfe bekommen, wenn alles bereits eskaliert ist. Prävention bedeutet für mich deshalb nicht, mit erhobenem Zeigefinger vor Gefahren zu warnen.

Prävention bedeutet für mich:

frühzeitig miteinander zu sprechen.

Zuzuhören.

Hinzugucken.

Fragen zuzulassen.

Vertrauen aufzubauen.

Und Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass sie mit ihren Fragen, Ängsten und Problemen nicht allein sind.

Warum ich mit Kindern und Jugendlichen arbeite

Kinder und Jugendliche brauchen Erwachsene, die ihnen wirklich zuhören. Nicht nur dann, wenn es Probleme gibt. Sondern auch vorher.

Bevor aus Unsicherheit Angst wird.

Bevor aus Einsamkeit Rückzug wird.

Bevor aus Gruppendruck eine Entscheidung entsteht, die das eigene Leben verändern kann.

Bevor aus einem Konflikt Gewalt wird.

Und bevor aus einem scheinbar harmlosen Kontakt im Internet eine gefährliche Situation entsteht.

Ich möchte Kindern und Jugendlichen vermitteln, dass ihre Stimme zählt.

Dass sie Grenzen setzen dürfen.

Dass ein „Nein“ ein vollständiger Satz sein kann.

Dass sie Hilfe holen dürfen.

Dass Fehler nicht bedeuten, dass man gescheitert ist.

Und dass Stärke nicht bedeutet, niemals Angst zu haben.

Stärke bedeutet auch, sich Hilfe zu holen, wenn man sie braucht.

Sheriff for KIDS – mehr als ein Projekt

Sheriff for KIDS ist für mich kein gewöhnliches Projekt und keine einzelne Veranstaltung. Gegründet habe ich mein Baby am 20.01.2013. 

Es ist eine Herzensangelegenheit.

Ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen zu Themen, die sie in ihrem Alltag tatsächlich betreffen:

  • Suchtprävention
  • Selbstvertrauen und Selbstwert
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Konfliktlösung
  • Umgang mit Wut und starken Gefühlen
  • Gewaltprävention
  • Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
  • Medienkompetenz
  • Cybermobbing
  • TikTok, Instagram und soziale Medien
  • Datenschutz und Privatsphäre
  • Gefahren im Internet
  • sexualisierte Gewalt und Grenzverletzungen
  • Motivation und persönliche Stärke

Dabei geht es mir nicht darum, Kindern Angst zu machen. Im Gegenteil. Ich möchte sie stärken. Ich möchte ihnen Wissen geben.

Denn Wissen kann schützen. Selbstvertrauen kann schützen. Eine vertrauensvolle Beziehung zu Erwachsenen kann schützen.

Und die Gewissheit, dass man sich jederzeit Hilfe holen darf, kann manchmal einen entscheidenden Unterschied machen.

Meine Leidenschaft: Menschen erreichen

Was mich an meiner Arbeit so sehr berührt, ist der direkte Kontakt zu den Menschen. Ich möchte nicht einfach vor einer Gruppe stehen und einen Vortrag halten. Ich möchte Menschen erreichen. Ich möchte, dass Kinder nach einem Workshop / Unterricht nach Hause gehen und über etwas nachdenken.

Dass ein Mädchen vielleicht zum ersten Mal sagt:

„Ich darf Nein sagen.“

Dass ein Junge erkennt:

„Ich muss meine Wut nicht an anderen auslassen.“

Dass ein Kind versteht:

„Wenn mir etwas komisch vorkommt, darf ich darüber sprechen.“

Dass ein Jugendlicher merkt:

„Ich bin nicht allein mit meinem Problem.“

Genau diese Momente sind es, die mich antreiben.

Meine Arbeit ist authentisch, weil sie aus dem echten Leben kommt

Ich glaube, dass Kinder und Jugendliche sehr schnell spüren, ob jemand ihnen wirklich begegnet – oder ob jemand einfach nur ein Programm abarbeitet.

Ich möchte authentisch sein. Ich möchte ehrlich sein. Ich möchte nicht die perfekte Erwachsene spielen, die immer alles richtig gemacht hat.

Denn das Leben ist nicht perfekt. Menschen sind nicht perfekt. Und genau das dürfen Kinder und Jugendliche auch erfahren.

Ich möchte ihnen zeigen, dass ein Mensch Fehler machen kann und trotzdem seinen Weg verändern darf.

Dass ein schwieriger Start nicht das Ende der Geschichte sein muss.

Dass man sich weiterentwickeln kann. Dass man Verantwortung übernehmen kann.

Und dass aus persönlichen Erfahrungen etwas entstehen kann, das anderen Menschen hilft.

Meine Arbeit verbindet Erfahrung, Wissen und Leidenschaft

In meinen Angeboten verbinde ich verschiedene Bereiche miteinander.

Bewegung und Selbstbehauptung.

Capoeira und Kommunikation.

Prävention und persönliche Erfahrungen.

Wissen und echte Gespräche.

Struktur und Kreativität.

Dabei ist mir besonders wichtig, dass Kinder und Jugendliche nicht nur zuhören.

Sie sollen erleben. Ausprobieren. Fragen stellen. Ihre eigenen Erfahrungen einbringen. Und sich selbst besser kennenlernen.

Deshalb arbeite ich unter anderem mit Bewegungsangeboten, Gesprächsrunden, praktischen Übungen und realistischen Alltagssituationen.

Denn manchmal bleibt eine Erfahrung viel länger im Kopf und im Herzen.

Ich glaube an die Kraft der Beziehung

Meine wichtigste Grundlage in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist Vertrauen. Ein Kind muss nicht alles sofort erzählen.

Ein Jugendlicher muss nicht sofort offen sein. Aber er oder sie muss spüren:

Hier darf ich sein.

Hier werde ich ernst genommen.

Hier darf ich Fragen stellen.

Hier darf ich auch einmal sagen, dass ich etwas nicht verstehe.

Hier werde ich nicht ausgelacht.

Hier wird nicht sofort bewertet.

Gerade bei schwierigen Themen ist eine vertrauensvolle Atmosphäre entscheidend. Denn Prävention funktioniert meiner Überzeugung nach nicht durch Angst. Sie funktioniert durch Beziehung, Wissen, Vertrauen und die Möglichkeit, sich rechtzeitig Hilfe zu holen.

Warum ich meinen „Job“ liebe

Ich mache diese Arbeit, weil ich überzeugt bin, dass jeder Mensch einen Unterschied machen kann.

Manchmal beginnt dieser Unterschied mit einem Gespräch. Mit einem Satz. Mit einem offenen Ohr. Mit einem Erwachsenen, der hinschaut.

Mit einer Person, die einem Kind sagt:

„Ich glaube dir.“

„Du bist nicht allein.“

„Du darfst dir Hilfe holen.“

Vielleicht kann ich nicht jedes Kind vor jeder schwierigen Erfahrung bewahren. Aber ich kann Wissen vermitteln.

Ich kann Mut machen.

Ich kann Kinder stärken.

Ich kann Erwachsene sensibilisieren.

Ich kann Räume schaffen, in denen über wichtige Themen gesprochen werden darf.

Und vielleicht bleibt genau ein Satz aus einem Workshop bei einem Kind hängen. Ein Satz, der später einmal wichtig wird.

Das ist für mich der Sinn von Prävention.

Sheriff for KIDS ist meine Leidenschaft

Sheriff for KIDS ist aus meinem persönlichen Weg entstanden.

Aus meiner Erfahrung.

Aus meiner Überzeugung.

Und aus meiner tiefen Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ich möchte nicht einfach nur Workshops anbieten.

Ich möchte Menschen bewegen. Ich möchte zum Nachdenken anregen. Ich möchte Mut machen.

Ich möchte Kindern und Jugendlichen zeigen, dass sie wertvoll sind, dass ihre Grenzen zählen und dass sie nicht alleine durch schwierige Situationen gehen müssen. Und ich möchte Erwachsenen zeigen, wie wichtig es ist, Kindern wirklich zuzuhören. Denn die kostbarsten Geschenke sind nicht ein iPhone, Schmuck oder ein Auto.

Die kostbarsten Geschenke heißen:

Zeit. Liebe. Aufmerksamkeit. Vertrauen. Und Leben.

Dafür steht Sheriff for KIDS – nicht für einen Beruf, sondern für meine Berufung.

Und dafür stehe ich.

Claudia Berger