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COVID- 19 SCHNELLTEST

Lexi, 10 Jahre, zeigt wie unkompliziert und einfach der Corona- Schnelltest funktioniert.

Lexi geht in die 4. Klasse und ist eines von vielen Kindern, das ab morgen den COVID-19 SCHNELLTEST freiwillig und mit der Zustimmung ihrer Mutter machen wird. Wie ihr in dem Video seht, konnte sie den Test problemlos selbstständig durchführen.

 

Als Coach und Mediatorin der Gewaltfreien Kommunikation an den Schulen, ist es aus meiner Sicht wichtig und richtig, Kindern erstens die Angst vor einem Covid-19 Test zu nehmen und zweitens sie richtig aufzuklären und mit Unwahrheiten aufzuräumen. Ein Beispiel ist, dass manche Eltern glauben, dass die Tests wie Medikamente vielleicht süchtig machen. Süchtig von einem Test? NEIN! Kein Kind kann von einem Corona-Test bzw. einem Wattestäbchen in Nase oder Rachen süchtig werden! Auch wird niemandem ein Chip eingepflanzt! Es ist unverantwortlich Kindern einen derartigen Unsinn zu erzählen. Wenn Eltern Ängste haben und sich in gewissen Dingen unsicher sind wäre es schön, wenn sie vielleicht mit einem Arzt bzw. einem Profi sprechen würden. Nicht alles, was im Netz steht und auf ganz vielen Social Media-Seiten geteilt und gepostet wird ist neutral, differenziert oder seriös. Ich würde mir hier mehr logisches Denken und keine Hysterie wünschen.

Lexi ist erst 10 Jahre alt und geht mit dem Thema Covid-19 respektvoll um. Sie ist ein positives Beispiel wie KIDS diesem Virus begegnen, wenn man sie ehrlich aufklärt und ihnen keine Angst macht. Sie hält sich an die AHA-REGELN ohne, dass man sie ständig daran erinnern muss. Für sie ist das völlig ok. „Ich habe kein Problem eine Maske zu tragen, ich schütze gerne meine Familie, meine Freunde und mich. Es ist nur eine Maske, mehr nicht. Das ist doch so einfach!“  (Lexi)

Ich habe sie direkt gefragt; „Was glaubst du passiert, wenn ein Kind in der Schule positiv getestet wird? Glaubst du, dass es ausgelacht oder gemobbt wird?“ Lexis Antwort: „Mobbing ist auf jeden Fall sehr blöd. Sollte ein Kind einen positiven Test haben und andere würden es auslachen, würde ich ihnen mal richtig die Meinung sagen! Bei Mobbing muss man Gesicht zeigen und helfen.“

Aufklärung, Bildung und Prävention helfen gegen Mobbing! Und dies beginnt schon zu Hause…

Viel spaß bei dem Video, eure Claudia Berger aka Sheriff for KIDS

Das verrückte Jahr 2020

Claudia Berger Sheriff for KIDS Mediatorin der Gewaltfreien Kommunikation

Ich denke wir sind alle erst einmal froh, dass das Jahr bald vorbei ist. Wie für sehr viele andere Menschen rund um den Planeten, war es auch für Sheriff for KIDS ein sehr schwieriges Jahr. Im Januar und Februar begann dieses Jahr sehr vielversprechend, es hätte DAS Jahr für Sheriff for KIDS werden können. Dann mussten die Schulen im März schließen und schlagartig wurde ich von jetzt auf gleich arbeitslos. Es hat schon einen Moment oder besser gesagt ein paar Tage gebraucht, bis ich aus meiner Schockstarre wieder Boden unter den Füßen hatte. Ich fühlte mich im Stich gelassen und verspürte Wut, Verzweiflung und auch Traurigkeit. Alles war dabei. Doch ich wäre nicht SHERIFF FOR KIDS, wenn ich kein Kämpferherz hätte. Da es noch keine Erfahrungswerte gab, konnte ich mir keine Hilfsstrategien zeigen lassen, und niemand konnte mir zeigen, wie ich mein Projekt – mein Baby und Geschäft – über Wasser halten konnte. Was also tun?

Ich bin so unfassbar dankbar, dass ich die wertvollsten und engagiertesten Menschen in meinem Leben habe. Ob Familie, Freunde oder Kooperationspartner von Sheriff for KIDS, sie haben nie den Glauben an mich und meine Arbeit verloren. Das Austauschen von Ideen und die vielen Gespräche haben dazu geführt, dass ich geschafft habe, mich auch in der Corona-Zeit mit positiver Energie und einem neuen Konzept an den Schulen zu etablieren. Natürlich war alles etwas anders und hier und da musste nachjustiert werden. Zum Beispiel gab es keine großen Veranstaltungen mit siebenhundert SchülerInnen in einem Suchtpräventionsvortrag mehr. Unsere Workshops „WIR MACHEN KINDER STARK“ oder die AG`s an den Schulen mit bis zu vierzig KIDS mussten umstrukturiert werden. Unsere Angebote wurden zu einem Klassencoaching, zu einer Beratungszeit und zu Unterrichtseinheiten wie zum Beispiel in der Gewaltfreien Kommunikation und Selbstbehauptung umfunktionalisiert. Das neue Konzept wurde sofort gut angenommen und sprach sich herum. Aber natürlich war es für mich teilweise auch sehr anstrengend. Wenn ich vorher eine Veranstaltung zum Thema Suchtprävention hatte, hatte ich nun fünf oder teilweise sieben Vorträge an einer Schule und davon manchmal zwei hintereinander. Für die Menschen die meine Arbeit vielleicht noch nicht kennen: In einem Schülervortrag erzähle ich aus meiner Vergangenheit, berichte von meinen eigenen Erfahrungen mit Drogen, Gewalt und Alkohol. Diese Vorträge sind für mich eine sehr emotionale und auch energetische Arbeit, die viel Kraft kosten. Mein Ziel ist immer, die SchülerInnen genau auf dieser emotionalen Ebene zu erreichen um die Gefahren zu verdeutlichen, um die Kinder aufzuklären und sie zum Nachdenken anzuregen. Dieses Jahr hat mir sehr viel abverlangt aber ich möchte mich gar nicht beschweren. Ich bin dankbar und wahnsinnig stolz, dass meine Partner über viele Jahre alles möglich gemacht haben. Nur durch ihre Unterstützung konnte SHERIFF FOR KIDS weiter an den Schulen beitragen und unterstützen.

Ich bin an dieser Herausforderung gewachsen und habe für mich sehr viel mitnehmen können. In diesem verrückten Jahr 2020 hat sich für mich gezeigt, welchen Stellenwert Sheriff for KIDS mittlerweile in der Gesellschaft hat. Das berührt mein Herz und lässt mich voller Zuversicht und Hoffnung auf das neue Jahr 2021 blicken.

Liebe Freunde, Unterstützer und Partner: Ich bin stolz darauf, dass ich mit euch soviel erreicht habe und ich freue mich auf die wertvollen Jahre, die noch vor uns liegen. Wir werden in diesen Zeiten außergewöhnliche Wege gehen um Außergewöhnliches zu erreichen. #WIRMACHENKINDERSTARK

Let´s do it…

Passt auf euch auf, eure Claudia Berger aka Sheriff for KIDS